Bankautomaten in Pentling gesprengt – Prozessbeginn

Heute beginnt am Landgericht in Regensburg der Prozess gegen zwei Männer. Sie sollen im Juli 2016 Geldautomaten in Pentling in die Luft gesprengt haben. Die Anklage: Schwerer Bandendiebstahl in zwei Fällen, Sachbeschädigung und vorsätzlicher gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr 

Zwei Geldautomaten sollen Sie im Vorraum eines Supermarktes in Pentling gesprengt haben. Die Beute betrug damals gut 200.000 Euro. Die Männer hatten noch einen dritten Komplizen dabei. Dieser ist bereits Ende März 2017 zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden.

Die beiden Polen stehen heute vor dem Landgericht in Regensburg. Sie sollen zuerst Mitte März 2016 eine Bankfiliale in Kretzschau (Sachsen-Anhalt) überfallen haben. Bereits hier sollen sie Geldautomaten in die Luft gesprengt haben. Von der Polizei verfolgt konnten die Tatverdächtigen schlussendlich mit knapp 57.000 Euro fliehen. 

Anfang Juli 2017 ereignete sich dann die Tat in Pentling bei Regensburg. Auch hier sprengten die Täter zwei Geldautomaten der Sparkassenfiliale mit einem Gasgemisch. Die Beute: Rund 196.000 Euro. Bei einer spektakulären Verfolgungsjagd mit Warnschüssen und einer Großfahndung mit Hubschrauber konnte der Komplize festgenommen werden. Später wurden auch die beiden Männer geschnappt. 

Prozess: Geldautomaten in Pentling gesprengt und geflüchtet

Unsere bisherige Berichterstattung:

Geldautomaten gesprengt: Fünfeinhalb Jahre Haft
Überfall Sparkasse Pentling
Großeinsatz: Unbekannte flüchten nach Polizeikontrolle
Pentling: Bankautomaten gesprengt