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Auszeichnung: Pflegemedaille, Bayerische Rettungsmedaille und Anerkennungsurkunden verliehen

Regierungspräsident Axel Bartelt überreichte am Donnerstag, 11. April 2019 im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz in Regensburg  eine Bayerische Rettungsmedaille, vier öffentliche Anerkennungsurkunden und zehn Pflegemedaillen für besondere Verdienste um pflegebedürftige Menschen aus der Oberpfalz.

Die Bayerische Rettungsmedaille wurde an Christoph Brock für eine Lebensrettung verliehen. Er rettete einen schwerverletzten Motorradfahrer aus dem Fluss Regen, der von der Fahrbahn abgekommen war und im Fluss trieb.

Öffentliche Anerkennungsurkunden wurden an vier Regensburger Lebensretter verliehen: Gerda Weber, Christian Seidl, Johannes Helmberger und Dr. Stefanie Meyer retteten als Ersthelfer gemeinsam eine Frau aus der Naab, die zu ertrinken drohte. 

Regierungspräsident Axel Bartelt bedankte sich bei allen Lebensrettern für das beherzte und umsichtige Handeln:

"Sie sind für mich die stillen Helden in unserer Gesellschaft, die abseits vom Scheinwerferlicht unendlich viel für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft tun. Sie haben nicht weggeschaut, Sie haben gehandelt. Sie sind Beispiel und Vorbild für uns alle", so der Regierungspräsident anerkennend.

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Regierungspräsident Axel Bartelt (3. v. l.) zusammen mit den geehrten Lebensrettern: Gerda Weber (4. v. l.), Dr. Stefanie Meyer, Johannes Helmberger, Christian Seidl (6. - 8. v. l.) und Christoph Brock (2. v. r) mit den Vertretern von Stadt und Landkreis Regensburg.

Informationen zur Rettungsmedaille:

Die "Bayerische Rettungsmedaille", die seit 1. November 1952 verliehen wird, erhält, wer zur Abwendung von Lebensgefahr für Menschen oder zur Rettung eines Menschen aus Lebensgefahr sein eigenes Leben einsetzt.

 

Für Rettungstaten, die ohne unmittelbare Lebensgefahr für den Retter ausgeführt worden sind, wird eine öffentliche Anerkennungsurkunde des Regierungspräsidenten verliehen.

10 Pflegemedaillen mit Dank- und Ehrenurkunden wurden verliehen an:

·  Brandl Irmgard, Mitterteich, Landkreis Tirschenreuth

·  Eck Friedrich und Hildegund, Hahnbach, Landkreis Amberg-Sulzbach

·  Fischer Josef und Irene, Mähring, Landkreis Tirschenreuth

·  Knösch Isolde, Mitterteich, Landkreis Tirschenreuth

·  Mihlan Rosa, Mitterteich, Landkreis Tirschenreuth

·  Weis Engelbert und Erna, Falkenberg, Landkreis Tirschenreuth

·  Zintl Karin, Mitterteich, Landkreis Tirschenreuth

Personen, die sich durch persönliche Pflege oder in anderer Weise besondere Verdienste um pflegebedürftige behinderte Menschen erworben haben, werden in Anerkennung ihres sozialen Wirkens mit einer Pflegemedaille und einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

In seiner Rede bedankte sich Regierungspräsident Bartelt bei den ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürgern für die aufopferungsvolle Pflegetätigkeit. "Pflege bedeutet Menschlichkeit. Hier kommt es auf psychologisches Einfühlungsvermögen, grenzenloses Verständnis und menschliches Miteinander an", betonte der Regierungspräsident.

Die Übernahme der Pflege der Eltern, der Kinder, der Partner, oder der Geschwister sei in der heutigen Zeit leider nicht mehr selbstverständlich. Umso mehr verdiene die tägliche Betreuung von Angehörigen eine besondere Anerkennung und großen Respekt. "Sie leisten jeden Tag etwas Besonderes und sind Vorbilder für kommende Generationen, sich uneigennützig zu engagieren", so der Regierungspräsident.

 

 

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Regierungspräsident Axel Bartelt (7. v. l.) zusammen mit den Geehrten der Pflegemedaille: Irmgard Brandl, Karin Zintl (4. u. 5. v. l.), Hildegund und Friedrich Eck (6. u. 8. v. l), Irene Fischer, Isolde Knösch, Josef Fischer, Rosa Mihlan (9. - 11. v. l.), Erna und Englbert Weis (13. u. 16. v. l.) zusammen mit den Vertretern der Landkreise Tirschenreuth und Amberg-Sulzbach).

Informationen zur Pflegemedaille:

Im Jahre 1993 hat das damalige "Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit" die Pflegemedaillen mit Dankurkunde geschaffen. Mit dieser Auszeichnung werden Menschen geehrt, die sich besondere Verdienste in der Pflege behinderter und alter Menschen erworben haben.

 

Pressemitteilung Regierung der Oberpfalz