Auffahrunfall führt zu kilometerlangem Stau

Freitag Nachmittg gegen 14.50 Uhr war ein 68jähriger Rentner mit seinem Pkw auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs. Im dreispurigen Bereich des Regensburger „Unibergs“ bemerkte er zu spät, daß sich der Verkehr auf der rechten Abbiegespur in Fahrtrichtung Weiden bis zum Stillstand verlangsamt hatte und trotz seines Ausweichversuchs nach links konnte er nicht mehr verhindern, daß er mit seinem Fahrzeug auf das Heck des letzten im Rückstau befindlichen Pkw auffuhr. Hierbei wurde das Fahrzeug des Auffahrers so unglücklich ausgehebelt, daß es sich überschlug und auf dem Dach liegend um die eigene Achse drehte, wobei es noch mehrfach gegen einen weiteren Pkw prallte bevor es auf dem mittleren Fahrstreifen zum Liegen kam.

Die beiden Fahrzeuginsassen des VW wurden bei dem Unfall leicht verletzt, ebenso die vier Insassen des Audi, auf dessen Rückbank sich auch ein dreijähriges Zwillingspärchen befand. Alle 6 Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Da die beiden hauptbeteiligten Pkw nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Zwei der drei Fahrspuren waren blockiert, wodurch sich ein ca. 13 km langer Rückstau bildete, der sich auch nach Beendigung der Aufräumarbeiten nur langsam auflöste.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 17500 Euro geschätzt.

PM / TaH