Arbeitslosigkeit in Bayern steigt wegen Corona-Krise

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist wegen der Corona-Krise erneut gestiegen. Im Juni waren im Freistaat rund 293 800 Menschen ohne Job gemeldet und damit 1,1 Prozent mehr als im Mai, wie die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei das ein Anstieg von 48,8 Prozent.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hätten - verbunden mit den strukturellen Entwicklungen, die vor der Krise eingesetzt hätten - den bayerischen Arbeitsmarkt weiter im Griff, sagte der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Juni um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent.

 

Die Zahlen aus der Region - Juni 2020

Cham

2066 Arbeitslose (+718 im Vergleich zum Vorjahresmonat)
Arbeitslosenquote: 2,8 Prozent

 

Kelheim

2158 Arbeitslose (+637 im Vergleich zum Juni 2019)
Arbeitslosenquote: 3,0 Prozent

 

Landkreis Regensburg

3050 Arbeitslose (+1064 im Vergleich zum Juni 2019)
Arbeitslosenquote: 2,7 Prozent

 

Stadt Regensburg

4112 Arbeitslose (+1223 im Vergleich zum Juni 2019)
Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent

 

In Regensburg waren im Mai 2020 noch 3972 Arbeitslose gemeldet, im Juni ist diese Zahl jetzt auf 4112 geklettert, das bedeutet einen Anstieg der Arbeitslosenquote um 0,2 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Vor Beginn der Krise, im Februar 2020 waren in Regensburg noch 3273 Menschen arbeitslos. Im Landkreis Cham sprechen die Zahlen allerdings eine andere Sprache. Dort waren im Februar noch 3267 Menschen arbeitslos, aktuell sind es nur noch 2066. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das trotzdem einen Anstieg.

Im Vergleich zum Mai 2020 sind nur im Landkreis Cham weniger Arbeitslose zu verzeichnen, in allen übrigen Landkreisen sind es mehr geworden.

 

 

Ein Teil unserer Berichterstattung zum Thema

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Zum Vergleich: Die Zahlen aus den Vormonaten

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