Arbeitslosenzahlen im Juni sinken in Bayern

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Juni auf rund 238 800 gesunken. In Ostbayern ist die Lage durchwachsen: Während in Stadt und Landkreis Regensburg und im Landkreis Kelheim die Arbeitslosenquote deutlich sinkt, steigt sie in Cham und in der Stadt Straubing im Vergleich zum Vorjahr an. Im Vergleich zum Mai sind die Arbeitslosenzahlen jedoch überall weiter gesunken. Die höchste Arbeitslosenquote hat weiterhin Straubing mit 5,3 Prozent, die niedrigste der Landkreis Regensburg mit lediglich 1,9 Prozent.

 

 

 

 

 

Arbeitslose

Quote

d Mai

d 2014

Regensburg

3.098

3,9 %

-2,9 %

-7,3 %

Regensburg-Land

2.086

1,9 %

-5,9 %

-13,6 %

Kelheim

1.408

2,1 %

-2,8 %

-6,3 %

Cham

1.496

3,0 %

-5,3 %

+8,4 %

Straubing

1.333

5,3 %

-0,9 %

+7,0 %

Straubing Bogen

1.317

2,4 %

-4,8 %

-0,8 %

Frauenarbeitslosigkeit auf Rekordtief

In Bayern gibt es 3,0 Prozent weniger Arbeitslose als im Mai, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 3,4 Prozent zurück. „Auch zum Vorjahr zeigt sich ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit“, erläuterte Behördenchef Markus Schmitz - im Juni 2014 waren knapp 10 300 mehr Menschen auf Jobsuche gewesen. „Vor allem die Frauen profitieren von der guten Arbeitsmarktlage im Freistaat. Sie weisen mit einer Zahl von 112 986 die niedrigste Arbeitslosigkeit in einem Juni seit 23 Jahren auf“, betonte Schmitz. 

Im Zuge der auslaufenden Frühjahrsbelebung ist die Zahl der arbeitslosen Menschen bundesweit von Mai auf Juni um 51.000 auf 2.711.000 zurückgegangen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im Juni um 56.000 gesunken, im Juni des Vorjahres um 49.000. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 1.000 zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr waren 122.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Unterbeschäftigung, die  auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt um 13.000 verringert. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Juni 2015 auf 3.569.000 Personen. Das waren 177.000 weniger als vor einem Jahr. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Mai 1,90 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 4,6 Prozent.

 

SC / dpa