Altstadt auf der Tagesordnung im Stadtrat

Schon gestern stellte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs die Pläne der Koalition für die Regensburger Altstadt am Rande einer Pressekonferenz vor. Heute soll das Thema auch im Planungsausschuss des Stadtrats behandelt werden, der ab 17 Uhr tagt (Livestream) und über die Vorlage „Maßnahmen zur Förderung der Regensburger Altstadt“ beraten solll. Darin enthalten unter anderem ein neues Parkkonzept für die Innenstadt, Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung und kulturelle Veranstaltungen in der Stadt.

 

Verkaufsoffene Sonntage

Die verkaufsoffenen Sonntage sollen dem Wunsch der Altstadtkaufleute nach entzerrt und besser vermarktet werden. Den verkaufsoffenen Sonntag am ersten Oktoberwochenende soll weiter beibehalten werden, einen weiteren wird es dann im Frühjahr geben. Der Dult-Sonntag soll dafür nicht mehr verkaufsoffen sein. Statt an ihm können die Geschäfte in der ganzen Stadt am Martinimarkt (2. Sonntag im November) öffnen.

 

Kleine Stadtfeste in der Altstadt

Zwischen Mai und August soll einzelnen Straßenzügen und Stadtquartieren die Möglichkeit zu kleinen Straßenfesten eröffnet werden. Sie sollen so für die Bewohner besser „erlebbar“ werden. Daran sollen nicht nur Einzelhändler beteiligt sein, sondern auch kulturelle und gastronomische Akteure.

 

Möblierungskonzept

Das Problem der fehlenden Sitzgelegenheiten wird sowohl von Altstadthändlern als auch Altstadtbesuchern angesprochen. Auch generelle Ruhezonen soll es geben, die neben den Einkaufsmöglichkeiten auch Platz zum Verweilen geben. Auch das Vorhandensein von zu wenigen Mülleimern in der Stadt soll in dem Punkt berücksichtigt werden.

 

Einheitliche Öffnungszeiten

Künftig soll es so Kernöffnungszeiten in der Altstadt geben, die die Geschäfte dort insbesondere gegenüber den größeren Einkaufszentren attraktiver machen soll.

 

Weitere Maßnahmen betreffen zum Beispiel die Aufwertung des Aufenthaltsklimas in der Altstadt durch die Wiederinbetriebnahme historischer Brunnen, die Schaffung von Parkplätzen für Anwohner und Radfahrer sowie die Umgestaltung bestimmter Plätze wie etwa der Wahlenstraße.

 

SC