Aiwanger: «Dem heimischen Tourismus die Treue halten»

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) schöpft für das heimische Gastgewerbe etwas Hoffnung. Im ersten Halbjahr und auch im Juli gab es nur halb so viele Gäste und Übernachtungen wie im Vorjahr. Aber «nach dem coronabedingt völligen Tiefpunkt im Frühjahr kommen jetzt wieder mehr Gäste nach Bayern», sagte Aiwanger am Samstag und beschwor seine Landsleute: «Es geht wieder aufwärts, dem heimischen Tourismus jetzt die Treue halten!» Urlaub in Bayern sei 2020 die richtige Wahl: «Damit entdeckt man die Vielfalt und Schönheit Bayerns und unterstützt gleichzeitig die heimische Wirtschaft.»

 

Dem Landesamt für Statistik zufolge wurden im Juni 1,8 Millionen Gäste und 5,5 Millionen Übernachtungen im Freistaat gezählt. 92 Prozent der Touristen kamen aus Deutschland. Urlaub und Ausflugsgeschehen in ländlichen Regionen erholen sich schneller als in den Städten. In München liegt die Auslastung der Hotels nur bei 20 Prozent, vor Corona waren es 85 Prozent. Die Städte versuchen mit Aktionen wie «Sommer in der Stadt» Besucher anzusprechen.

dpa

 

Die Pressemeldung aus dem Wirtschaftsministerium

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Juni insgesamt 1,8 Millionen Gäste sowie 5,5 Millionen Übernachtungen im Freistaat gezählt. 92 Prozent der Touristen kamen aus Deutschland. Dazu Tourismusminister Hubert Aiwanger: "Nach dem coronabedingt völligen Tiefpunkt im Frühjahr kommen jetzt wieder mehr Gäste nach Bayern. Urlaub in Bayern ist 2020 die richtige Wahl. Damit entdeckt man die Vielfalt und Schönheit Bayerns und unterstützt gleichzeitig die heimische Wirtschaft. In vielen Städten und Gemeinden haben auch die Schausteller ihre Attraktionen und Fahrgeschäfte aufgebaut und freuen sich auf Besucher. Und um Staus und lange Wartezeiten zu vermeiden, schaut man am besten vor dem Start in den Ausflugsticker Bayern. Dort finden sich beispielsweise aktuelle Informationen zum aktuellen Besucherandrang und zur Verkehrslage."

Urlaub und Ausflugsgeschehen in ländlichen Regionen haben sich dabei schneller erholt als in den Städten, welche über eine nur geringe Auslastung ihrer Hotelkapazitäten klagen. In München liegt die Auslastung der Beherbergungsbetriebe laut Dehoga beispielsweise bei nur rund 20 Prozent, vor Corona waren es etwa 85 Prozent. Die Städte versuchen deshalb, auch mit Aktionen wie "Sommer in der Stadt" Besucher anzusprechen.

Sowohl die Zahl der Gästeankünfte als auch die Zahl der Übernachtungen war im Juni mit 54,7 bzw. 44,6 Prozent deutlich geringer als im Vorjahreszeitraum. Im gesamten ersten Halbjahr wurden laut dem statistischen Landesamt im Freistaat nur halb so viele Gäste gezählt wie in den ersten sechs Monaten 2019.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

 

 

 

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