Abensberg: Zustimmung für Ehrenamtsmeile

Die geplante Ehrenamtsmeile im Rahmen des Abensberger Herbstmarktes nimmt schnell Konturen an – nach einem ersten Treffen steht fest, dass sich viele Abensberger Vereine beteiligen wollen.

Die Stühle reichen nicht, auch nicht, als alle Sitzgelegenheiten aus dem Büro des Landtagsabgeordneten zusammen geholt werden: Das Besprechungszimmer von Martin Neumeyer, MdL, Kulturreferent und gemeinsam mit Stadträtin Marion Huber-Schallner auch Integrationsbeauftragter der Stadt Abensberg, platzt an diesem August-Abend  (26. August 2015) aus allen Nähten, aber es herrscht eine Stimmung, die man mit dem Wörtchen Vorfreude sehr passend beschreiben kann. Die geplante Ehrenamtsmeile auf dem Abensberger Herbstmarkt hat einen Nerv getroffen, viele Vereinsvorstände und -Vertreter sind da. Sie wollen die Möglichkeit nutzen, ihren Verein, ihre Hilfsorganisation, ihre ehrenamtlichen Angebote und Strukturen einem großen Publikum vorzustellen. Initiiert wurde dies von Huber-Schallner und Neumeyer sowie dem Referenten für Jugend, Familie und Ehrenamt, Dr. Bastian Bohn, der Vorsitzende von „MiA – Marketing in Abensberg“, Walter Tuscher, war ebenfalls vom Fleck weg begeistert.

Die Marktmeisterin zum Herbstmarkt, Silvia Fränkel, ist an diesem Abend ebenfalls da und freut sich über die große Resonanz – eine Bereicherung für den Herbstmarkt wird sie werden, diese Ehrenamtsmeile, das wird an diesem Abend klar. Die Königinnenmeile, im letzten Jahr erstmals durchgeführt und bereichert um zahlreiche Produkte, für die die Damen warben, diente als Vorbild. Beides gemeinsam wird die Stadt Abensberg an diesem Herbstmarkt-Sonntag ganz schön lebendig werden lassen: „Ich erwarte maximale Action“, sagt im Laufe des Abends Walter Tuscher grinsend, und damit die Vereine auch gut rüberkommen, werden sie in der Ulrichstraße ausreichend Raum zur Verfügung haben.

Bereits eine Woche nach diesem Infoabend haben die Vereine die Anmeldung in der Hand – Flächenbedarf, geplante Aktion, wer braucht Strom, wer Biertische – „MiA bewegt“ macht seinem Namen alle Ehre, denn dass sich etwas bewegt, in diesem Falle für die vielen Abensberger Ehrenamtlichen, das freut sie sehr. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Abensberger Vereine und Ehrenamtlichen, und schon am ersten Abend mit dabei waren zum Beispiel der Evangelische Frauentreff, das Eine Welt-Forum, die Tierhilfe, die Photogilde, die DLRG, das BRK, die Abensberger Tafel, die Feuerwehr („Mir zindn a Standl o und löschn’s“; großes Gelächter), der Jazzclub, der TSV mit vielen Abteilungen, die Fußballabteilung, die Judoabteilung, der Frauenbund, der Skatclub, der MSC, der VdK, der Schwimmverein, der Tennisclub („Wir brauchen einen Platz, wo nichts zu Bruch gehen kann“), die Kolpingfamilie, die Feuerschützengesellschaft („Wir schießen nicht, keine Angst, wir stellen uns vor.“). Inzwischen mit dabei sind z.B. die Aventinus Buam und auch der Krippenverein, und viele haben schon am ersten Abend nachgefragt, dass der Asyl-Helferkreis natürlich mit dabei sein muss; das gilt auch für „Abensberg schaut nicht weg“ und wenn es weiter so läuft, dann trifft ein, was Neumeyer an diesem ersten Treff mit den Vereinsleuten im Scherz sagte: „Wenn unsere Ehrenamtsmeile in Neustadt endet, wär’s zu lang!“ Das Gelächter aller war ihm sicher.

 

Wie geht es nun weiter? Silvia Fränkel hat die Anmeldungen für die Ehrenamtsmeile versendet, bis 18. September braucht sie Rückmeldungen. Basierend auf diesen Angaben werden für jeden Verein die nötigen Plätze ausgewiesen, zwei Wochen vor dem Herbstmarkt gibt es einen Ortstermin, bei dem alle Befindlichkeiten abgeklärt werden können. Wer Wünsche, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge hat, ist aufgerufen, diese an Frau Fränkel unter info@mia-bewegt.de zu senden. Bastian Bohn weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Ehrenamtsmeile ein Angebot für alle ist – sollte eine Organisation keine Einladung bekommen haben, unbedingt melden! Auch, wer nicht in Form eines festen Vereins organisiert ist, ist zum Mitmachen eingeladen.

Pressemitteilung/MF