A93 bei Hausen: Große Suchaktion nach Unfall

Erfolglos hat die Polizei die Nacht über gesucht. Wärmebildkamera und Hubschrauber sollten einen 32-Jährigen aufspüren. Der Mann war gestern auf der A 93 mit seinem Auto in einen Sicherungsanhänger gekracht –Anschließend ist er geflüchtet. Über den Grund rätseln die Beamten. Verletzt war der Mann laut Polizei nicht. Vielleicht ist der Grund für seine Flucht auch ganz einfach. Sein Auto war mit nur einem Winterreifen unterwegs. Drei Reifen waren eher auf Sommer eingestellt.

 

Der Polizeibericht:

Am 10.12., um 20.45 Uhr, befuhr ein 32jähriger tschechischer Pkw-Fahrer im Bereich Hausen die A93 in Richtung Regensburg. Im Bereich einer Baustelle kam er aufgrund der widrigen Straßenverhältnisse im Zusammenspiel mit unzureichender Bereifung ins Schleudern und kollidierte mit einem Sicherungsanhänger. Der 30jährige Beifahrer in seinem Pkw wurde dabei leicht verletzt und ins Krankenhaus Kelheim verbracht. Aus bisher noch unbekanntem Grund flüchtete der Fahrer von der Unfallstelle. Eine umfangreiche Suche blieb ohne Erfolg. Die rechte Spur blieb während der Unfallaufnahme gesperrt, die Absicherung erfolgte durch die Feuerwehren Abensberg und Offenstetten. Der Gesamtschaden wird auf ca. 10.200 Euro geschätzt.

Der Unfallfahrer konnte bisher nicht angetroffen werden.

 

Sommerreifen im Winter: Gefährlich und teuer

 

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