© Alexander Auer

A3: LKW verliert Auflieger

Das hätte auch anders ausgehen können! Mitten unter der Fahr verlor ein LKW-Fahrer seinen Auflieger - zum Glück fuhr er vorher auf den Seitenstreifen!

© Alexander Auer
© Alexander Auer

Videojournalist Alexander Auer schildert die Situation so:

Skurrile Bilder gab es gestern, 27. April, gegen 17 Uhr auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Regensburg Universität und dem Autobahnkreuz und Fahrtrichtung Nürnberg zu sehen. Ein LKW-Fahrer hatte bei voller Fahrt seinen Auflieger verloren. Wie durch ein Wunder wurden hierdurch keine weitere Verkehrsteilnehmer von dem führerlos schlitternden Sattelauflieger erfasst.

Wie die Polizeistreife vor Ort mitteilen konnte, merkte der LKW-Fahrer bereits bei seiner Fahrt dass irgendetwas mit seinem Gefährt nicht in Ordnung sei. Als er auf den Standstreifen mit Warnblinkanlage herausfuhr, geschah dann das undenkbare. Der komplette Sattelauflieger trennte sich von der Zugmaschine und schlitterte noch einige Meter - glücklicherweise nur auf dem Standstreifen - auf der Fahrbahn entlang. 

Eine Spezialfirma musste angefordert werden, den Sattelauflieger wieder auf die Zugmaschine zu heben. Aus welchen Grund sich dieser von der Zugmaschine gelöst hatte, ist derzeit noch völlig unklar. Ob hier ein technischer Defekt oder doch ein Bedienungsfehler vorliegt, wird nun genauer untersucht. Auf jeden Fall kann man von großem Glück sprechen, dass bei diesem ungewöhnlichen Vorfall niemand zu Schaden gekommen ist! 

© Alexander Auer
© Alexander Auer

Der Polizeibericht:

Am Freitag, 27.04.2018 gegen 16.55 Uhr befuhr ein 28-jähriger rumänischer Staatsangehöriger mit seiner Sattelkombination aus rumänischer Zugmaschine und niederländischem Auflieger die A3 auf Höhe Regensburg in Richtung Passau. Plötzlich löste sich, vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, der Auflieger von der Zugmaschine. Da der Fahrer in diesem Moment schon in Richtung Standstreifen gelenkt hatte, rutschte der herrenlose Auflieger glücklicherweise vom Verkehr weg in den Grünstreifen. Zur Bergung wurde eine Abschleppfirma verständigt, zur Durchführung der Bergung musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. An Fahrbahn und Auflieger entstand ein Schaden von insgesamt ca. 17.000 Euro.