A3: Fünf Unfälle sorgten am Dienstag für Behinderungen

Am Dienstag, 08.05.2018, zwischen 07.25 Uhr und 17.45 Uhr ereigneten sich fünf Verkehrsunfälle auf der BAB A 3 zwischen Wörth/Donau und Barbing. Um 07.25 Uhr staute sich der Verkehr Richtung Regensburg auf der Donaubrücke und ein 22jähriger deutscher Pkw-Fahrer konnte auf dem linken Fahrstreifen fahrend nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf. Drei Pkw waren daran beteiligt, verletzt wurde niemand, der Sachschaden wird auf ca. 18.800 Euro geschätzt. Der Verkehr staute sich weiter. Ca. zwei Kilometer davor fuhr ein 48jähriger deutscher Pkw-Fahrer um 07.45 Uhr aus Unachtsamkeit in die Mittelschutzplanken. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Fast genau an der gleichen Unfallstelle auf der Donaubrücke ereignete sich um 11.45 Uhr ein Lkw-Auffahrunfall. Ein 59jähriger ungarischer Klein-Lkw-Fahrer übersah einen verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsenden Sattelzug und fuhr auf dessen Heck auf. Der Auffahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, der Sattelzugfahrer blieb unverletzt. FW Wörth/D. und Wiesent sowie die Autobahnmeisterei Kirchroth waren eingesetzt. Der Sachschaden wird auf ca. 16500 Euro geschätzt.

Der Verkehr staute sich wieder. Um 13.50 Uhr kam es dann zu einem weiteren Lkw-Auffahrunfall kurz vor der Anschlussstelle Rosenhof. Ein 18jähriger kroatischer Klein-Lkw-Fahrer fuhr offensichtlich mit hoher Geschwindigkeit aus Unachtsamkeit auf einen vor ihm auf dem rechten Fahrstreifen im stop and go Verkehr fahrenden Sattelzug auf dessen Heck. Dieser mit 17 t Holz beladene Sattelzug wurde durch die Wucht des kräftigen Aufpralles an seinem Sattelanhänger nach vorne geschoben und die Zugmaschine prallte dabei auf einen davor befindlichen Schüttgut-Lkw. Der 18jährige Auffahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und mußte um Hilfe schreiend schwer verletzt von den alarmierten Feuerwehren befreit werden, um anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden zu können. Die FFW Neutraubling, Wörth/D. und Wiesent waren vor Ort.

Die FFW Kirchroth unterstützte bei der Stauabsicherung. Die Autobahnmeisterei Kirchroth konnte die gesperrte Autobahn nach den Berge- und Aufräumarbeiten erst um 17.20 Uhr wieder frei geben. Der Verkehr staute sich teilweise bis nach Niederbayern. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. ca. 60 000 Euro. Um 17.45 Uhr fuhr dann erneut auf der Donaubrücke ein 35jähriger kroatischer Sattelzugfahrer aus Unachtsamkeit am Stauende auf einen stehenden österreichischen Sattelzug auf. Verletzt wurde niemand. Es entstand dabei Sachschaden in Höhe von ca. 25 000 Euro. Die auslaufenden Betriebsstoffe mußten durch die FFW Wörth/D. gebunden werden. Die Autobahnmeisterei sicherte ab. Der unfallbeschädigte Lkw konnte bis zur nächsten Ausfahrt auf eigenen Rädern fahren.

Zusammengefasst wurden bei diesen Unfällen zwei Menschen schwer verletzt, glücklicherweise nicht lebensgefährlich und der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 130300 Euro. Die Verkehrspolizei Regensburg appelliert nochmal an alle Verkehrsteilnehmer bitte aufmerksam zu fahren, die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu beachten und unbedingt den Sicherheitsabstand einzuhalten.

PM/MF