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15.000 Euro für Patientenhaus der Leukämiehilfe

„Wir sind begeistert, was aus einer privaten Initiative heraus erwachsen kann“, bedankte sich Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. bei Johannes Helmberger für einen Spendenscheck in Höhe von 15.000 Euro. Der Regensburger Unternehmer hatte anlässlich seines 50. Geburtstages seinen Bekanntenkreis aufgerufen, für die Leukämiehilfe und das Patientenhaus zu spenden. 12.175 Euro waren auf diesem Wege zusammen gekommen, die Helmberger nun aufrundete.

„Ich bedanke mich bei allen Freunden, Gästen und Spendern für dieses gemeinsame Engagement“, freute sich Johannes Helmberger, der die Arbeit der Leukämiehilfe seit vielen Jahren unterstützend begleitet. „Ich konnte mich persönlich überzeugen“, so Helmberger weiter, „wie wichtig die Nähe von vertrauten Angehörigen bei schweren Erkrankungen ist. Und ich bin glücklich, dass auch meine Gäste gerade diese Initiative, ein Haus für Angehörige zu bauen, für so unterstützenswert halten.

Raum für Nähe und Zuneigung, genau das will das neue Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. bieten. Im Oktober war Spatenstich für das bundesweite Pilotprojekt, das Anfang 2018 fertiggestellt sein wird. Mit 18 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe wird das Haus in kürzest möglicher Entfernung zum Universitätsklinikum Regensburg für Krebspatienten und ihre Angehörigen in den schwierigsten Phasen der Erkrankung ein Ort der Begegnung sein, der Platz für das wichtige „Medikament Zuneigung“ bietet. Die Investitionskosten für das Projekt betragen 4,5 Millionen Euro, die aus Spenden finanziert werden.

 

pm/LS