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CSU feiert „25 Jahre Deutsche Einheit im Herzen Europas“

Unter dem Motto „25 Jahre Deutsche Einheit im Herzen Europas“ war das Thema, zu dem Raimund Fries in den Deutschen Hof in Kelheim eingeladen hatte.
Ortsvorsitzender Raimund Fries begrüßte Europaabgeordneten Manfred Weber, Bürgermeister Horst Hartmann, MdL Martin Neumeyer, stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Petra Högl und die Kreisvorsitzenden der Senioren Union Dr. Gudrun Weida und JU Daniel Ritz.
Fries führte aus, dass es keinen vergleichbaren Vorgang in dieser Dimension wie die Wiedervereinigung Deutschlands gäbe. Man müsse dankbar sein, dass dieses Ereignis von Staaten mit unterschiedlicher Biografie und grundlegender Veränderungen der Menschen in Ost und West so gut geglückt sei. Trotzdem gäbe es noch immer viel zu tun, bis die Wiedervereinigung abgeschlossen sei. Landtagsabgeordneter Martin Neumeyer erinnerte an die Wiedervereinigung, bei der der Zaun in Ungarn abgerissen wurde und nun 25 Jahre später wird er wieder errichtet. Laut Aussage Neumeyers sind 80 % der Flüchtlinge junge Männer und nur 40 % sind Syrer. Heftig kritisierte er die Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen, wie Japan, China oder die arabischen Länder. Deutschland ist ein offenes Land, aber die Aufnahmekapazitäten sind nicht unendlich. Da müssen die Politiker sich wehren dürfen.
Manfred Weber forderte die Gäste auf, darüber nachzudenken, was unser Heimatland ausmacht. Die Wirtschaft ist phänomenal, jeder Lehrling erhält seinen Traumjob. Der Sozialstaat sucht seinesgleichen auf der Welt und das ökologische Gefüge ist hervorragend und man ist weiterhin innovativ auf der Suche um Wasser und Luft noch mehr zu verbessern. Deutschland ist ein Staat der nach dem Grundgesetz strukturiert ist und demokratische Prozesse lösen politische Probleme. Die Menschen leben in einem Land mit unabhängiger Justiz und einer Polizei die gerade in der jetzigen Flüchtlingsproblematik und Dauerstress immer korrekt handelt. Dazu gehören auch die vielen Ehrenamtlichen, allen voran die freiwillige Feuerwehr. Diese Entwicklung in Deutschland nach dem Krieg war nur möglich, durch viel Mut und noch mehr Einsatz und man dürfe glücklich sein, in einem solchen Land zu leben. Wenn es einem Land aber gut geht, ist es auch verpflichtet zu helfen. Man muss auch Geld in die Hand nehmen und seinen Nachbarstaaten helfen. Von fünf unterstützten EU-Staaten sind vier wieder auf die Beine gekommen und bedürfen keiner weiterer Unterstützung. Ein reiches Land wie die EU darf nicht wegsehen. Niederbayern hat die meisten Asylanten in Bayern aufgenommen, Bayern die meisten aller Bundesländer und Deutschland die meisten in der EU. In der EU müssen verbindliche Quoten beschlossen werden. In Krisengebieten muss man das Gespräch suchen. Putin ist bereit das Militär einzusetzen, um seine Interessen durchzusetzen, das ist falsch. Mit einem Blick auf Deutschland könne man stolz und dankbar sein und dabei dürfe auch die Freundschaft zu den Nachbarstaaten nicht vergessen werden. Wenn es einem gut gehe, dann ist man auch gefordert zu helfen.
Mit einem kleinen Geschenk bedankte sich Fries für den Vortrag und lud zu einem Büffet mit Köstritzer Schwarzbier, Rotkäppchensekt und goldfarbenem Radeberger Pils ein, die die Farben Schwarz-Rot-Gold abdecken sollten. Dazu gab es kleine kulinarische Spieße und Partybrötchen, die Ortsvorsitzender Fries mit seinem Team vorbereitet hatte. Mit dem Deutschlandlied und der Bayernhymne endete der gelungene Festakt.

pm/LS