10. Regensburger Antikmarkt ein voller Erfolg

Edlen Trödel und so manch alten Schatz gab es beim Regensburger Antikmarkt auch dieses Jahr wieder zu entdecken. Trotz Gewitter und Regenschauer nutzten mehr als 20.000 Besucher die Chance und strömten in die Altstadt zwischen der Maximilianstraße und dem Neupfarrplatz. Sowohl erfahrene Antiquitätensammler als auch Schnäppchenjäger und bummelnde Familien kamen dabei voll auf ihre Kosten.
Von 9 bis 17 Uhr wurde an diesem Sonntag gestöbert, gestaunt, gefeilscht und gekauft! Der Regensburger Antikmarkt ist mit einer Fläche von 1.360 Metern der größte innerstädtische Freiluftmarkt dieser Art in Süddeutschland. Bereits zum zehnten Mal wurde er vom Stadtmarketing
Regensburg in Kooperation mit „Schöne Märkte“ aus Bamberg organisiert. Internationalität beim 10. Regensburger Antikmarkt. Die mehr als 240 Händler legten zum Teil weite Strecken zurück, um ihre Antiquitäten an diesem Sonntag in Regensburg anzubieten. Nicht nur aus ganz Deutschland sind sie nach
Regensburg angereist, sondern auch aus Österreich, der Schweiz, Tschechien, Belgien der Niederlande
und sogar aus Ungarn.
Das Warenangebot war auch in diesem Jahr kaum an Vielfalt zu übertreffen:
Von raren antiquarischen Büchern über Porzellan, Schmuck, Postkarten, Grammophone und Schallplatten, Möbeln bis hin zu manch ausgefallener Lampenkreation bot der Antikmarkt alles, was das Sammlerherz begehrt.
Unter anderem gab es spektakuläre Bewegungsautomaten, Schiffssilber, Vintage- und Designstücke,
ausgefallenes Art Deco, Bronzen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, alte Puppenstuben, Steiff-Tiere sowie
Grafiken aus dem 16.–19. Jahrhundert. Vom Barock bis zu Biedermeier und Jugendstil wurden Antiquitäten für den anspruchsvollen Sammler geboten. Das Stöbern lohnte sich, denn neben solch seltenen und hochpreisigen Artikeln waren auch viele kleine und preisgünstige Gegenstände zu finden.
Am Ende des Tages ging sicherlich jeder mit einem neuen Lieblingsstück nach Hause.
Das Qualitätsmerkmal des Marktes ist die strikte Auswahl der Waren: Qualifizierte Gutachter wachten vor Ort über die Einhaltung der Regeln. Design aus den 70er-Jahren entsprach den Marktbedingungen, die ein Alter von wenigstens 40 Jahren für angebotene Waren fordern; Imitationen, Repliken, Elektro-Schrott oder gar Neuwaren suchte man hier vergeblich. Die Klosterbrauerei Weltenburg kümmerte sich wie im Jahr zuvor auf dem Neupfarrplatz um das leibliche Wohl der Besucher und der Aussteller.
Auch das Stadtmarketing Regensburg war als Ansprechpartner mit einem Organisations- und Informationsstand zentral auf dem Neupfarrplatz zu finden.
pm/LS