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04. Oktober: Leukämielauf findet statt – aber anders

„Wir werden überall laufen, zwar getrennt, aber gemeinsam für eine gute Sache, unser großes Ziel“, verkündete Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern und „Erfinder“ des Leukämielaufes die Devise für die diesjährige, etwas andere 22. Auflage des beliebten Breitensport-Events Anfang Oktober. Die offizielle Übergabe des ersten, in diesem Jahr mintgrünen Laufshirts an Oberbürgermeisterin und Schirmherrin Gertrud Maltz-Schwarzfischer markiert auch die Öffnung des Anmeldeportals über die Internetseite www.leukaemielauf.de. Startgebühr und Sponsorengelder fließen in den geplanten Bau eines Sport- und Bewegungszentrums für Krebspatienten neben dem Patientenhaus der Leukämiehilfe.

Die Pressemitteilung:

Mit Bezahlung der Startgebühr – Erwachsene zahlen 15, Kinder fünf Euro – erhalten die Angemeldeten das bekannte Funktionsshirt mit den Logos aller Sponsoren und eine Startnummer mit der Möglichkeit, den eigenen Vornamen einzutragen. Im Gegensatz zu den Vorjahren gibt es in der Version 2.0 des Laufes am Sonntag, 4. Oktober 2020, keinen großen Start und Zieleinlauf auf dem RT-Gelände und auch keine Feier. Vielmehr können alle Läuferinnen und Läufer in der Kernzeit zwischen 11 und 13 Uhr auf ihren persönlichen Lieblingsstrecken laufen, walken oder Nordic walken, ihre Strecke „tracken“, also aufzeichnen, und auf der Facebook-Seite der Leukämiehilfe platzieren.

Wer seine Strecke so wählt, dass er in der zweistündigen Kernzeit bei einem der drei „Außenreporter“, die beispielsweise in Neutraubling oder Mariaort stehen werden, vorbei läuft, wird wie beim „großen“ Lauf per Video erfasst, von den Kommentatoren angefeuert und live ins Netz und „ins Stadion“ übertragen. Dort, an der RT-Halle, wird Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer um 11 Uhr einen virtuellen Startschuss zur Motivation der Lauffreudigen in und rund um Regensburg gegeben haben und eine kleine Gruppe Läuferinnen und Läufer um Prof. Reinhard Andreesen auf eine Laufrunde entsenden.

Besondere Herausforderung für das Organisationsteam um Anna-Maria Thurow, Geschäftsführerin der Leukämiehilfe Ostbayern, und Alexander Fuchs, Assistenzarzt am Uniklinikum Regensburg, wird die Ausgabe der Shirts und Startnummern eine gute Woche vor dem Lauftag, am Samstag, 26. September, von 10 bis 14 Uhr auf dem Dultplatz sein. Über einen großzügig angelegten Drive-In-Schalter mit mehreren Fahrspuren sollen die vorgegeben Mindestabstände gewahrt werden. Unterstützer am Lauftag, an dem man sich voraussichtlich noch kurzfristig nachmelden kann, wird das bewährte Team des LLC Marathon um Claudia Fritsch und Martin Herold sein.

Mit der Maschinenfabrik Reinhausen, der Allianz-Agentur von Martin Klappstein und den Trikotproduzenten Doris Huber und Johann Neumüller von Peppex-Sports, die trotz leicht veränderten Ausgangslage wieder alle Druckfelder auf dem Laufshirt mit Sponsoren belegen konnten, sind die bewährten Partner an Bord, um zum Erfolg des etwas anderen Lauferlebnisses beizutragen. Die Herausforderung der Außenmoderation hat die Mannschaft um Rudi Obermeier angenommen.

Der 22. Leukämielauf 2.0 hat natürlich auch in diesem Jahr ein Spendenziel: Je mehr Menschen sich anmelden, desto mehr Geld läuft letztendlich in das „neue“ Projekt der Leukämiehilfe Ostbayern. Geplant ist ein Sport- und Bewegungszentrum für Krebskranke direkt neben dem Patientenhaus auf dem Gelände des Universitätsklinikums. In zwei Sporthallen und einem „Kraftraum“ soll dort als konsequente Fortführung des bereits etablierten „Fit for Cure“-Programmes Erkrankten und Rekonvaleszenten die Möglichkeit zum begleiteten Sport gegeben werden. Klinische Studien haben ergeben, dass sich Sport und Bewegung positiv auf den Gesundungsprozess auswirken und die Gefahr von Wiedererkrankungen deutlich senken.