Cham: NPD-Aufmarsch geht unter - Mahnwache mit nur sieben Neonazis
Viel Lärm um nichts: Für große Aufregung in Cham hatte die Ankündigung der Jungen Nationaldemokraten - die Jugendorganisation der NPD gesorgt. Sie wollten eine Mahnwache für die Opfer der Bombenangriffe auf Dresden abhalten. Letztlich war das Ganze dann auch unter strengsten Auflagen vom Landratsamt genehmigt worden, allerdings nahmen die Neonazis das Recht auf Versammlungsfreiheit dann nicht so recht an.
Ganze sieben Neonazis hatten sich gegen kurz nach sechs zusammengefunden. Angemeldet hatten sich rund 30. Die Polizei vor Ort, die deutlich in der Überzahl war, hatte also kein Problem damit, die Situation auf dem Marktplatz unter Kontrolle zu halten.
Wesentlich besinnlicher war es dagegen in der Spitalkirche in Cham, die nur wenige Meter neben dem Marktplatz liegt. Dort hatte nämlich die Friedensinitiative zu einem ökumenischen Friedensgebet in Erinnerung an die Opfer der Bombenangriffe geladen, quasi als Gegenveranstaltung. Zu dieser Veranstaltung waren dann auch deutlich mehr als sieben Personen erschienen.