Auslastung der Münchner Opernfestspiele bei 97 Prozent
Neue temporäre Experimentalspielstätte mit 92 Prozent auch sehr gut besucht
München (ddp-bay). Die zweiten Münchner Opernfestspiele unter der Intendanz von Nikolaus Bachler gehen am Samstag mit einer positiven Bilanz zu Ende. Die Auslastung der nahezu 40 Opernabende habe bei 97 Prozent gelegen, teilte die Bayerische Staatsoper am Freitag in München mit. Auch die neue, temporäre Experimentalspielstätte auf dem Marstallplatz, der Pavillon 21 Mini Opera Space, sei mit mehr als 92 Prozent sehr gut besucht gewesen.
Alles in allem wurden für die diesjährigen Opernfestspiele den Angaben zufolge rund 80 000 Karten verkauft. Die beiden Freiluft-Veranstaltungen der Reihe «Oper für alle» zogen laut Staatsoper etwa 19 000 Gäste an. Das Festival geht am Samstag mit einer Aufführung von Richard Wagners «Tannhäuser» unter Kent Nagano zu Ende.
Die kommende Saison wird mit einer Mozartwoche (19. September bis 3. Oktober 2010) eröffnet. Auf dem Spielplan stehen Wolfgang Amadeus Mozarts Opern «Die Zauberflöte», «Cosi fan tutte» und «Le nozze die Figaro». Dabei geben die schwedische Sopranistin Miah Persson (Cosi fan tutte) und Tenor Michael Schade (Die Zauberflöte) ihr Debüt an der Staatsoper. Der Bariton Christian Gerhaher singt am 26. September erstmals im Nationaltheater die Rolle des Grafen im «Figaro». Für die Eröffnungspremiere der Saison 2010/2011 am 23. Oktober erarbeitet der österreichische Regisseur Martin Kusej eine neue Interpretation von Antonin Dvoráks «Rusalka». Kusej wird 2011 die Nachfolge von Dieter Dorn als Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels antreten.