Regensburg
Montag, 24. November 2008 12:54
Die Temperaturen fallen und fallen, in vielen Gegenden gab es schon den ersten Schnee. Passend zum Temperatursturz will die REWAG demnächst die Preise für Erdgas senken. Grund dafür ist der deutlich gefallene Ölpreis.
"Wir werden unsere Erdgas- und Wärmepreise zum 1. Februar 2009 senken", so Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. "Die Preissenkung fällt damit in die aktuelle Heizperiode." Um fast 10 Prozent weniger, so der derzeitige Stand, sollen REWAG-Kunden für die umweltschonende Energie zahlen.
Die Kilowattstunde Erdgas wird um netto 0,70 Cent, brutto um 0,83 Cent billiger. Der Wärmepreis sinkt ebenfalls entsprechend. "Damit stehen wir zu unserem Wort, Preissenkungen auf der Beschaffungsseite genauso an unsere Kunden weiterzugeben wie gestiegene Einkaufspreise", so der REWAG-Chef. Er betonte, dass die Preissenkung so hoch ausfällt, dass das Preisniveau vom Dezember 2008 unterschritten wird.
Zuletzt hatte die REWAG im Januar und März 2007 die Preise gesenkt, musste aber im Oktober 2007 und für Mai und Dezember 2008 die Preise erhöhen. Die Einkaufspreise der REWAG richten sich nach den durchschnittlichen Heizölpreisnotierungen der letzten sechs Monate. Der ab August gesunkene Ölpreis wirkt sich auf die REWAG-Einkaufspreise also im ersten Quartal 2009 aus.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte am 17. November die Gaspreisänderungen bis Januar 2009 von 26 Grundversorgern aus ganz Deutschland gegenüber gestellt. Demnach ist die REWAG derzeit schon unter den Top Ten der günstigsten Anbieter. Berücksichtigt man die anstehende Preissenkung für Februar, rücken wir auf Platz 2 der günstigsten Versorger , rechnet Breidenbach. Gemessen an den 15 größten Städten Bayerns ist das REWAG-Erdgas für ein Musterhaus dann am günstigsten.
Für ein Musterhaus mit einem Verbrauch von 23.300 kWh sinkt die Jahresrechnung von netto 1.553,63 auf 1.390,53 Euro (brutto von 1.848,82 auf 1.654,73 Euro). Das ist eine Ersparnis von 163,10 Euro netto (brutto 194,09 Euro). Die Ersparnis ist damit höher als der Anstieg zum 1. Dezember.
FR / JL